| |
| GESCHICHTE - Wie alles begann |
|
| |
Das Kulturhaus hat einen besonderen architektonischen
Reiz. Der neoklassizistische Putzbau entstand nach Entwürfen des
Architekten Herrn Hans-Jürgen Kluge.
Das Haus hat einen Säulenportikus mit Freitreppe und Dreiecksgiebel
sowie symmetrische Fensterachsen. Die farbige Gestaltung der
Kassettendecke und das übergroße Gemälde im Foyer stammen von dem Maler
Herrn Werner Nerlich. |
 |
| |
Die Grundsteinlegung erfolgte am 1. Mai
1955. Zwei Jahre später wurde das Kulturhaus feierlich eingeweiht. Rasch
nahmen die Seelower und die Einwohner der Umgebung das neue kulturelle
Zentrum an. Nicht nur verschiedene Theater- und Konzertveranstaltungen,
Betriebsfeste, Jugendweihen und Einschulungen, sondern auch feste
Ensembles wie zum Beispiel die Tanzgruppe, das Bauerntheater und das
Jugendblasorchester fanden hier einen festen Platz. Am 01.Juli 1963
wurde aus dem Kulturhaus das Kreiskulturhaus "Erich Weinert ". Seit 1982
steht das Gebäude unter Denkmalschutz.
1990 gab es wie überall auch im Kreiskulturhaus Probleme und
Umstrukturierungen. Dennoch sprachen sich die Kreistagsabgeordneten für
den Erhalt des Kulturhauses aus. Mitte der 90iger Jahre begann die
aufwendige Rekonstruktion des Hauses, die 2001 mit der Fertigstellung
des Großen Saales vorläufig ihren Abschluss fand. Während der baulichen
Maßnahmen fanden kulturelle Veranstaltungen unterschiedlicher Genres wie
zum Beispiel das Erzählcafe, der Literatursalon und verschiedene
Ausstellungen statt.
Stetig steigende Besucherzahlen sprechen für das wachsende Interesse der
Einwohner von Seelow und Umgebung, Theatervorstellungen, Konzerte,
Kabarett, Ausstellungen, Lesungen, Empfänge, Tanz, Bälle im
Kreiskulturhaus zu erleben. |
|